Häufig gestellte Fragen über Visagistenausbildung, Visagistenschule, Werdegang zum Make-up Artist
|
Fragen & Antworten by |
![]() |
Visagistenausbildung
|
Hallo, zur zeit mache ich eine Friseurausbildung, um eine gute Grundlage für eine Maskenbildnerausbildung zu schaffen. Im Sommer bin ich fertig, habe aber meiner Meinung nach nur putzen "gelernt". Es wäre mir peinlich in meiner Bewerbung "abgeschlossene Friseurausbildung" anzugeben, da dann ein gewisses Können vorausgesetzt wird, dass ich aber nicht habe! Ich überlege nun, weiter bei meinem Chef zu arbeiten um sicher beim schneiden und frisieren zu werden. Ist das schlau und notwendig für die Basis? Kann ich in der Maskenbildnerausbildung verkürzen, ich bin schon 22 Jahre alt? PS: Vielen Dank, es ist super das hier sämtliche
Fragen beantwortet werden, DANKE
|
|
Zuerst sollte man unterscheiden zwischen
Maskenbildner und Visagist. Um "Maskenbildnerin" zu werden
brauchen Sie keine Kosmetikausbildung. Eine Friseurlehre kann von Vorteil
sein, ist jedoch nicht unbedingt eine Voraussetzung: Maskenbildner ist
inzwischen ein Lehrberuf geworden, den Sie durch eine 3-Jährige-Lehre
meistens am Theater lernen können (ähnlich wie jetzt bei Ihrer
Friseurausbildung). Früher war es anders: man brauchte zuerst eine Lehre
als Friseurin - jetzt beinhaltet die Maskenbildnerausbildung alles, was
man im Theater braucht, um z.B. mit Haare und Kunsthaar umzugehen. Wenn
Sie aber eine Privatschule besuchen möchten, kann sein, dass dort
eine Friseurlehre vorausgesetzt wird. Die Zulassungskriterien bei einer Privatschule
variieren von Schule zu Schule!
Möchten Sie Visagistin werden, dann
brauchen Sie ebenfalls nicht unbedingt eine Kosmetikausbildung (auch wenn
diese vorteilhaft wäre). Lesen Sie bitte die Antwort: wie werde ich
visagistin?
|